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Uitikon 2021- Swiss Renovation GmbH

Uitikon 2021

Im Jahr 2021 schloss die Swiss Renovation GmbH die umfassende Sanierung und Modernisierung eines Einfamilienhauses aus dem Jahr 1965 in Uitikon ab.
Aus einem Bestand mit gewachsener Substanz, aber überholter Raumlogik wurde ein zeitgemässer Wohnraum mit klar strukturierter Architektur, hochwertigen Oberflächen und einem vollständig neu konzipierten Bad.
Sämtliche Phasen Bestandsanalyse, Planung, Rückbau, Rohbau, Innenausbau und Übergabe lagen in der Verantwortung eines einzigen Unternehmens, abgestimmt auf die einschlägigen SIA-Normen.

Ort : Uitikon, Kanton Zürich, Schweiz
Gebäudetyp : Einfamilienhaus (EFH)

Baujahr: 1965
Jahr der Umsetzung: 2021

Referenzen

Swiss Renovation GmbH

Rückbau, Betontreppen, Trockenbau, Echtholzparkett und Badsanierung: Swiss Renovation modernisierte 2021 ein Einfamilienhaus aus 1965 in Uitikon am Albis.

Ausgangslage
Ein Sechziger-Jahre-Haus auf dem Prüfstand

Das Einfamilienhaus aus dem Jahr 1965 zeigte den Charakter seiner Bauzeit: solide Bausubstanz, aber eine Raumaufteilung und Materialwelt, die den heutigen Anforderungen an Wohnqualität nicht mehr gerecht wurden. Die Bauherrschaft suchte keine kosmetische Auffrischung, sondern eine grundlegende Modernisierung vom Grundriss über die Oberflächen bis zur Badausstattung.

Die Swiss Renovation GmbH wurde als Direktanfrage mit dem Gesamtprojekt betraut. Auftrag war eine Komplettsanierung mit klarer Verantwortungslinie: ein Ansprechpartner, eine Planung, eine Ausführung alles aus einer Hand. Diese Konstellation ist bei Projekten dieses Umfangs zentral, denn sie verhindert die typischen Schnittstellenverluste, die entstehen, wenn Gewerke separat beauftragt werden und ihre Schnittpunkte niemand verbindlich koordiniert.

Aus der ersten Begehung kristallisierte sich ein klares Bild: Das Haus brauchte eine ehrliche Sanierung in der Substanz, eine durchdachte Neugestaltung der Räume und einen Innenausbau, der die Qualität moderner Wohnstandards mit der ruhigen Präsenz eines gewachsenen Hauses verbindet. Die Aufgabe war damit definiert die Umsetzung folgte einem strukturierten Phasenplan über alle Gewerke hinweg.

Bestandsanalyse und Planung
Die Grundlage jeder Transformation

Bevor der erste Hammerschlag fällt, entscheidet die Vorarbeit über das Gelingen. Wir führten eine systematische Bestandsanalyse durch: bauliche Substanz, Raumstruktur, Installationen, Materialschichten. Aus diesen Befunden entstand ein abgestimmter Sanierungsplan, der die Reihenfolge der Arbeiten, die Schnittstellen zwischen den Gewerken und die zu erhaltenden Bauteile präzise definierte.

Die Planung umfasste alle Konstruktions- und Detailzeichnungen, die für eine reibungslose Bauausführung erforderlich sind. Insbesondere die Schnittstellen zwischen Rohbau, Trockenbau und Innenausbau wurden im Vorfeld geklärt Wandstärken, Anschlusshöhen, Leitungsführungen, Bodenaufbauten. Diese Detailtiefe verhindert spätere Improvisation und sichert eine konsistente Materialwahl über sämtliche Räume hinweg.

Auch die vertragliche Grundlage folgte den Bestimmungen der SIA 118 «Allgemeine Bedingungen für Bauarbeiten» die in der Schweiz etablierte Norm für Werkvertrag, Abnahme und Mängelrüge. Die Bauherrschaft erhielt damit von Beginn an die Klarheit, die ein Projekt dieses Umfangs verlangt: definierte Leistungen, definierte Termine, definierte Verantwortlichkeiten und einen Ansprechpartner, der die Gesamtschau behält.

Rückbau
Raum für Neues schaffen

Der fachgerechte Rückbau ist die erste sichtbare Bauleistung. Wir entfernten alle Bauteile, die der neuen Raumstruktur weichen mussten Trennwände, alte Bodenaufbauten, überholte Wand- und Deckenbeläge. Die Arbeiten erfolgten kontrolliert und in der durch die Planung vorgegebenen Reihenfolge: erst die nichttragenden Schichten, dann die strukturellen Eingriffe, immer mit Blick auf den späteren Wiederaufbau.

Besondere Sorgfalt galt der Trennung von Erhalt und Erneuerung. Tragende Wände, intakte Deckenkonstruktionen und alle Bauteile, die in den neuen Aufbau integriert werden sollten, wurden geschützt und gesichert. Die Schnittkanten der rückzubauenden Elemente bereiteten wir für die spätere Anschlussführung vor saubere Übergänge entstehen nicht durch Improvisation am Ende, sondern durch Präzision am Anfang.

Parallel zum Rückbau erfolgte die fachgerechte Entsorgung des Bauschutts nach den geltenden Schweizer Vorgaben. Mineralische Materialien wurden getrennt, Holz separiert, kontaminationsverdächtige Bestandteile gesondert behandelt. Was zurückblieb, war ein vorbereiteter Rohzustand die saubere Bühne für die strukturellen Massnahmen, die als nächstes folgten.

Rohbau und Struktur
Die neue Architektur des Hauses

Mit dem freigelegten Bestand begann die Phase, in der die neue Architektur des Hauses entstand. Den ersten konstruktiven Akzent setzten neue Betontreppen, die die vertikale Erschliessung zwischen den Geschossen neu definierten. Die Treppenkonstruktion wurde in Ortbeton ausgeführt eine massive, langlebige Lösung, die sich nahtlos in die bestehende Statik integriert und den Räumen eine ruhige, klare Achse verleiht.

Die horizontale Raumlogik prägten neue Trockenbauwände. Sie ersetzen die früheren Trennwände und folgen dem überarbeiteten Grundriss. Die Wahl der Trockenbauweise hat technische und gestalterische Gründe: Sie ermöglicht präzise Linien, vereinfacht die Leitungsführung im Wandhohlraum und bietet die Möglichkeit, Schallschutzanforderungen gezielt zu erfüllen. Die Konstruktion folgte den Anforderungen von SIA 181 «Schallschutz im Hochbau»  relevant insbesondere bei den Trennwänden zwischen Wohn- und Ruhebereichen.

Die Kombination aus massiver Treppenstruktur und leichter Trockenbau-Architektur schafft eine räumliche Polarität, die für die spätere Wohnqualität entscheidend ist: dort, wo Stabilität und Materialpräsenz gefragt sind, der Beton dort, wo Flexibilität und akustische Trennung zählen, der Trockenbau. Diese klare Aufgabenverteilung der Konstruktionsweisen ist mehr als technisch begründet; sie ist gestalterisches Prinzip.

Oberflächenvorbereitung
Massarbeit im Verborgenen

Zwischen Rohbau und sichtbarem Innenausbau liegt eine Phase, deren Qualität später niemand direkt sieht, deren Mangel hingegen jeder spürt. Wir nivellierten sämtliche Bodenflächen präzise, glichen Höhendifferenzen aus und schufen eine ebene Grundlage für die folgenden Bodenaufbauten. Eine durchgängige Bezugshöhe über alle Räume hinweg ist Voraussetzung für die saubere Anschlussführung von Türschwellen, Übergängen und Fussleisten.

An den Wänden glichen wir Unebenheiten aus, schlossen offene Anschlussfugen und bereiteten die Flächen für die finalen Beschichtungen vor. Risse und kleinere Schadstellen wurden kraftschlüssig verschlossen, lose Putzpartien entfernt und ersetzt. Auf die geprüften Oberflächen folgte eine systematische Grundierung, sie bindet Reststaub, vereinheitlicht das Saugverhalten und schafft den definierten Haftgrund für die nächsten Schichten.

Diese Phase zeigt das handwerkliche Selbstverständnis am deutlichsten: Sie verlangt Geduld, Erfahrung und das Wissen, dass jede Schicht nur so gut sein kann wie ihr Untergrund. Die Bauleistung ist später unsichtbar und doch entscheidet sie darüber, ob Parkett perfekt liegt, ob Wandfarbe gleichmässig deckt, ob Türen sauber schliessen. Massarbeit im Verborgenen, im Sinne der Stilrichtlinien des Hauses.

Innenausbau
Wenn der Raum seine Identität findet

Mit der vorbereiteten Substanz begann die Phase, in der das Haus seinen Charakter zurückgewann diesmal in zeitgemässer Sprache. Die neuen Wandoberflächen erhielten ein abgestimmtes Beschichtungssystem aus Grundierung, Glättputz und atmungsaktivem Anstrich. Die Farbwahl folgte einem zurückhaltenden Konzept: helle, ruhige Töne, die das Tageslicht maximieren und den späteren Holzbelag wirken lassen.

Türen, Fussleisten und Anschlussprofile wurden präzise eingebaut, mit harmonisch geführten Linien zu Wänden und Böden. Die Detailtiefe an diesen Übergängen  dort, wo unterschiedliche Materialien aufeinandertreffen entscheidet darüber, ob ein Innenausbau professionell wirkt oder Stückwerk bleibt. Saubere Anschlüsse, präzise Fugen, abgestimmte Höhen und Tiefen: das sind die unscheinbaren Qualitätsmerkmale, die im Alltag jeden Tag zu Tragen kommen.

Auch die Beleuchtungskonzeption wurde in dieser Phase realisiert  Einbauleuchten, schaltbare Zonen, Steckdosenpositionen. Die elektrische Infrastruktur ist heute integraler Bestandteil des Innenausbaus und muss bei der Oberflächenausführung mitgedacht werden. Aus dem zuvor leeren Rohbau entstand so ein bewohnbarer Raum mit klarer Identität: hochwertig, ruhig, gut proportioniert und alltagstauglich.

Echtholzparkett
Wärme im Boden

Den Bodenflächen kommt in der Wahrnehmung eines Wohnraums eine besondere Rolle zu. Wir entschieden uns für ein hochwertiges Echtholzparkett, das in seiner Materialität und Optik das gestalterische Konzept abrundet. Die Verlegung erfolgte auf einem nivellierten, geprüften Bodenaufbau gemäss SIA 251 «Schwimmende Estriche»  die Norm definiert die Anforderungen an Estrich, Trennlage und Verlegegrund für mehrschichtige Bodenkonstruktionen.

Echtholzparkett ist mehr als ein Belag  es ist ein lebendes Material. Jede Diele bringt eine eigene Maserung, eine eigene Farbnuance, eine eigene Geschichte mit. Die Verlegung erfolgte in einem ruhigen, langgestreckten Verband, der die Räume optisch streckt und den Übergängen zwischen den Zonen eine durchgehende Linie gibt. Sorgfältig geführte Anschlüsse zu Wänden, Türschwellen und Treppenkanten sichern den fachgerechten Übergang zu allen angrenzenden Bauteilen.

Die finale Oberflächenbehandlung  Schliff und ökologisches Öl  versiegelt das Holz, ohne seine Atmungsaktivität zu nehmen. Das Resultat: ein Boden mit samtiger Oberfläche, der die Natürlichkeit des Materials bewahrt und mit den Jahren eine gewachsene Patina entwickelt. Wärme im Boden, Eleganz im Raum und ein Belag, der mit der Zeit nicht ärmer, sondern reicher wird.

Badsanierung
Funktion und Form im Einklang

Das Badezimmer wurde vollständig neu aufgebaut. Vom Rückbau der bestehenden Sanitärobjekte über den Wandaufbau, die Abdichtungsebene, die Beläge bis zu den neuen Armaturen entstand ein Raum, der heutige Anforderungen an Hygiene, Funktionalität und Gestaltung erfüllt. Die Abdichtung folgte den Vorgaben von SIA 271 «Abdichtungen von Hochbauten»  die Norm regelt die fachgerechte Ausführung der Sperrebenen in Nasszonen und an den kritischen Anschlüssen zu Boden, Wand und Sanitärobjekten.

Besondere Aufmerksamkeit galt den Anschlussdetails: die Schwelle zur Dusche, die Wand-Boden-Übergänge, die Durchführungen von Leitungen und Armaturen. An diesen Punkten entstehen die meisten Wasserschäden und genau hier entscheidet die handwerkliche Sorgfalt über die Lebensdauer des Gesamtbauteils. Die Hohlkehlen wurden kontinuierlich ausgeführt, die Eckverbindungen sauber abgedichtet, jede Durchdringung dokumentiert.

Bei der Materialwahl folgten wir einem klaren gestalterischen Prinzip: hochwertige Sanitärobjekte mit ruhiger Linienführung, grossformatige Plattenbeläge an Wand und Boden, Armaturen mit klarer Geometrie. Das Resultat ist ein Bad, das modern wirkt, ohne aufdringlich zu sein funktional, pflegeleicht und bauphysikalisch korrekt aufgebaut. Komfort und Konstruktion in Einklang.

Rückbau, Betontreppen, Trockenbau, Echtholzparkett und Badsanierung: Swiss Renovation modernisierte 2021 ein Einfamilienhaus aus 1965 in Uitikon am Albis.

Ergebnis
Eine vollständige Transformation

Was als Einfamilienhaus aus den 1960er-Jahren begann, übergaben wir 2021 als zeitgemässen Wohnraum mit klarer Architektur, hochwertigen Oberflächen und einem vollständig modernisierten Bad. Die räumliche Logik wurde neu gedacht, die Materialwelt durchgängig gewählt, die Detaillierung über alle Gewerke hinweg konsistent geführt.

Das Projekt durchlief sämtliche Phasen unter einer einzigen Verantwortungslinie: Bestandsanalyse, Planung, Rückbau, Rohbau, Trockenbau, Oberflächenvorbereitung, Innenausbau, Bodenbeläge, Badsanierung.
Die enge Verzahnung dieser Gewerke war Voraussetzung dafür, dass die Schnittstellen zwischen den Bauphasen nicht zu Verlustpunkten wurden, sondern Teil eines kohärenten Ganzen blieben.

Die Sanierung wurde termingerecht und in enger Abstimmung mit der Bauherrschaft umgesetzt. Die Abnahme erfolgte nach den Bestimmungen der SIA 118. Was bleibt, ist mehr als ein renoviertes Einfamilienhaus: Es ist ein Haus, das die Vergangenheit seiner Substanz bewahrt und gleichzeitig der Gegenwart seiner Bewohner gerecht wird gewachsene Architektur in zeitgemässer Sprache, hochwertig im Detail, alltagstauglich im Ganzen.

Uitikon 2021 – Vorher und nachher

VorherNachher
VorherNachher
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Schweizer Prinzipien, Schweizer Qualität

Swiss Renovation GmbH

Bei Swiss Renovation setzen wir jedes Projekt nach den bewährten Prinzipien des Schweizer Bauwesens um: Präzision, Zuverlässigkeit und nachhaltige Qualität. Unsere Arbeit folgt den strengen Anforderungen der SIA-Normen und den Schweizer Bauvorschriften, damit die fachliche Ausführung höchsten Ansprüchen genügt. Von der ersten Planung bis zur Schlussabnahme wenden wir systematische Methoden an, die der Schweiz ihren Ruf für Bauexzellenz verschafft haben.

Schweizer Qualität bedeutet mehr als Mindestanforderungen zu erfüllen – sie steht für unser Engagement zu Handwerkskunst, die Bestand hat. Wir wählen Materialien sorgfältig aus, koordinieren Gewerke präzise und dokumentieren jede Phase gründlich. Unsere Projektleiter stellen sicher, dass Termine, Budgets und Qualitätsstandards den Schweizer Präzisionserwartungen entsprechen. Ob bei der Renovation historischer Bauten in der Winterthurer Altstadt oder bei der Modernisierung zeitgenössischer Objekte – wir halten die gleichen hohen Massstäbe ein.

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